sv-borna
  Satzung
 
Sportverein Borna e.V. Satzung vom 09.05.2014
Vereinsregisternummer beim Amtsgericht Leipzig VR 6151
Mitgliedsnummer im LSB Sachsen 490203
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§ 1
Name, Sitz, Eintragung, Geschäftsjahr und Vereinsfarben
( 1 ) Der Verein trägt den Namen Sportverein Borna e.V.,
abgekürzt SV Borna e.V..
( 2 ) Der Verein hat seinen Sitz in 04758 Borna,
Straße des Sportes 4.
( 3 ) Der Verein ist im Vereinsregister des Amtsgerichts
Leipzig unter der Registriernummer VR 6151
eingetragen.
( 4 ) Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
( 5 ) Die Vereinsfarben sind blau und gelb.
§ 2
Zweck des Vereins
( 1 ) Zweck des Vereins ist die Ausübung und Förderung des
Sports in all seinen Ausprägungen und Formen.
( 2 ) Die Ziele des Vereins werden insbesondere durch
Förderung von Körperkultur und Sport erreicht. Dazu
gehört unter anderem die Kinder- und Jugendarbeit,
sportliche Angebote für Senioren und die Teilnahme
sowie Durchführung von Wettkämpfen, Turnieren und
sportlichen Veranstaltungen.
§ 3
Gemeinnützigkeit
( 1 ) Der Verein verfolgt im Rahmen dieser Satzung
ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im
Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der
Abgabenordnung.
( 2 ) Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster
Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Alle Mittel des Vereins
dürfen nur zu satzungsmäßigen Zwecken verwendet
werden.
( 3 ) Die Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglieder
keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Keine
Person darf durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins
Fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe
Vergütungen begünstigt werden.
( 4 ) Ausscheidende Mitglieder haben gegen den Verein keine
Ansprüche auf Zahlungen des Wertes eines Anteils am
Vereinsvermögen.
§ 4
Mitglieder des Vereins
( 1 ) Der Verein hat folgende Mitglieder:
1. Ordentliche Mitglieder
2. Außerordentliche Mitglieder
3. Ehrenmitglieder
( 2 ) Alle ordentlichen Mitglieder sind natürliche Personen. Sie
können zwischen einer aktiven und einer passiven
Mitgliedschaft wählen. Ruhende Mitgliedschaften sind
ausgeschlossen.
( 3 ) Außerordentliche Mitglieder sind juristische Personen.
( 4 ) Ehrenmitglieder sind Personen die sich um die Förderung
und die Arbeit des Vereins besonders verdient gemacht
haben. Die Ehrenmitgliedschaft wird auf Vorschlag in der
Mitgliederversammlung beschlossen. Ehrenmitglieder
werden beitragsfrei gestellt und haben in der
Mitgliederversammlung stimmrecht.
§ 5
Erwerb der Mitgliedschaft
( 1 ) Die Aufnahme eines Mitgliedes erfolgt durch Beschluss
des Vorstandes aufgrund eines schriftlichen
Aufnahmeantrages, der an den Verein zu richten ist.
( 2 ) Der Aufnahmeantrag Minderjähriger bedarf der
schriftlichen Genehmigung der gesetzlichen Vertreter, die
damit gleichzeitig die Zustimmung zur Wahrnehmung der
Mitgliederrechte und –pflichten durch den Minderjährigen
erteilen.
( 3 ) Eine Ablehnung des Aufnahmeantrages durch den
Gesamtvorstand, die keiner Begründung bedarf, ist
unanfechtbar.
( 4 ) Die Mitgliedschaft beginnt mit der schriftlichen
Bestätigung durch den Vorstand zu dem im
Aufnahmeantrag angegebenem Datum.
§ 6
Beendigung der Mitgliedschaft
( 1 ) Die Mitgliedschaft eines Mitglieds endet durch
a. Austritt
b. Ausschluss aus dem Verein oder
c. Tod
( 2 ) Mit dem Ausscheiden aus dem Verein erlöschen alle
Rechte und Pflichten des Mitgliedes gegenüber dem
Verein.
( 3 ) Bestehende Beitragspflichten (Schulden) gegenüber dem
Verein bleiben unberührt.
( 4 ) Der Austritt eines Mitgliedes erfolgt durch schriftliche
Erklärung an den Vorstand des Vereins. Die Kündigung
hat unter Einhaltung einer Frist von 2 Wochen zum 30.06.
bzw. 31.12. des laufenden Jahres zu erfolgen.
( 5 ) Die Beitragspflicht besteht bei freiwilligem Austritt, Tod
oder Ausschluss vor dem 30.06 des laufenden Jahres für
sechs Monate und nach dem 30.06. bis zum Ende des
laufenden Jahres für 12 Monate.
§ 7
Ausschluss aus dem Verein
( 1 ) Der Ausschluss eines Mitglieds kann durch den
Gesamtvorstand mit einfacher Stimmenmehrheit
beschlossen werden, wenn das Mitglied:
a. Die Bestimmung der Satzung, Ordnungen oder
die Interessen des Vereins verletzt.
b. Die Anordnung oder Beschlüsse der
Vereinsorgane nicht befolgt.
c. Mit der Zahlung seiner finanziellen
Verpflichtungen gegenüber dem Verein trotz
zweimaliger schriftlicher Mahnung im Rückstand ist.
( 2 ) Vor der Entscheidung über den Ausschluss hat der
Vorstand dem Mitglied Gelegenheit zu geben, sich
mündlich oder schriftlich zu äußern. Hierzu ist das
Mitglied unter Einhaltung einer Frist von 14 Tagen
schriftlich aufzufordern.
( 3 ) Die Entscheidung über den Ausschluss ist schriftlich zu
begründen und dem Betroffenen mittels
eingeschriebenem Brief bekannt zu geben.
( 4 ) Gegen den Ausschlussbeschluss steht dem Betroffenen
kein Berufungsrecht zu.
§ 8
Beitragsleistungen und Pflichten
( 1 ) Die Mitglieder sind verpflichtet, Mitgliedsbeiträge an den
Verein zu leisten, die auf Vorschlag des Vorstandes von
der Mitgliederversammlung beschlossen wurden.
( 2 ) Folgende Beiträge sind durch die Mitglieder zu leisten:
a. einen jährlichen Mitgliedsbeitrag
b. einen Beitrag für nicht erbrachte Pflichtarbeitsstunden
( 3 ) Die Höhe der Mitgliedsbeiträge bestimmt die
Mitgliederversammlung durch Beschluss mit einfacher
Stimmenmehrheit.
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( 4 ) Zur Werterhaltung der Sportanlagen und zur
Durchführung von Vereinsveranstaltungen kann bei
Bedarf der Gesamtvorstand die Erbringung von
Pflichtarbeitsstunden für aktive Mitglieder festlegen. Der
jährliche Zeitumfang der zu erbringenden Leistungen wird
von dem Gesamtvorstand zu Beginn des Jahres
festgelegt. Mitglieder können die Erbringung von
Arbeitspflichten und Dienstleistungen abwenden, indem
sie jede zu erbringende Arbeitsstunde mit einem
Geldbetrag ablösen. Die Höhe dieses Geldbetrages
beschließt der Gesamtvorstand. Die Beschlüsse werden
mit einfacher Mehrheit gefasst und in der
Mitgliederversammlung für das laufende Jahr bekannt
gegeben. Die Einzelheiten der Zahlung des
Ablösebetrages regelt die Kassenordnung.
( 5 ) Die Höhe der Mitgliedsbeiträge kann nach
Mitgliedsgruppen unterschiedlich festgesetzt werden. Die
Unterschiede müssen sachlich gerechtfertigt sein.
( 6 ) Der Vorstand wird ermächtigt einzelnen Mitgliedern auf
deren Antrag hin, die bestehenden und künftigen
Beitragspflichten zu stunden, zu ermäßigen oder zu
erlassen. Das Mitglied muss die Gründe für seinen
Antrag glaubhaft schriftlich darlegen und im Einzelfall
nachweisen.
( 7 ) Weitere Einzelheiten zum Beitragswesen kann der
Vorstand in einer Kassenordnung regeln.
§ 9
Abwicklung des Beitragswesens
( 1 ) Der Jahresbeitrag ist zum 15.04. des Jahres fällig und
muss bis dahin auf dem Konto des Vereins eingegangen
sein.
( 2 ) Von Mitgliedern die dem Verein eine
Einzugsermächtigung erteilt haben, wird der Beitrag zum
Fälligkeitstermin eingezogen.
( 3 ) Das Mitglied ist verpflichtet, dem Verein laufend
Änderungen der Bankverbindung sowie alle Änderungen
der persönlichen Anschrift mitzuteilen.
§ 10
Die Vereinsorgane
( 1 ) Die Organe des Vereins sind:
a. die Mitgliederversammlung
b. der Vorstand
c. der Gesamtvorstand
§ 11
Allgemeines zur Arbeitsweise der Organe und deren
Mitglieder
( 1 ) Jedes Amt im Verein beginnt mit der Annahme der Wahl
und endet mit dem Rücktritt, der Abberufung oder der
Annahme der Wahl durch den neu gewählten Nachfolger
im Amt.
( 2 ) Die Organfunktion setzt die Mitgliedschaft im Verein
voraus.
( 3 ) Abwesende können nur dann in eine Organfunktion
gewählt werden, wenn sie dazu die Annahme der Wahl
schriftlich gegenüber dem Vorstand erklärt haben.
§ 12
Vergütungen für die Vereinstätigkeit,
Aufwandsentschädigung
( 1 ) Die Vereins- und Organämter werden grundsätzlich
ehrenamtlich ausgeführt.
( 2 ) Bei Bedarf können Vereinsämter im Rahmen der
haushaltsrechtlichen Möglichkeiten entgeltlich auf der
Grundlage eines Dienstvertrages oder gegen Zahlung
einer Aufwandsentschädigung nach § 3 Nr. 26a EStG
ausgeübt werden.
( 3 ) Die Entscheidung über eine entgeltliche Vereinstätigkeit
nach Abs. (2) trifft der Gesamtvorstand. Gleiches gilt für
die Vertragsinhalte und die Vertragsbeendigung.
( 4 ) Der Vorstand ist ermächtigt, Tätigkeiten für den Verein
gegen Zahlung einer angemessenen Vergütung oder
Aufwandsentschädigung zu beauftragen. Maßgebend ist
die Haushaltslage des Vereins.
( 5 ) Im Übrigen haben die Mitglieder und Mitarbeiter des
Vereins einen Aufwendungsersatzanspruch nach § 670
BGB für solche Aufwendungen, die ihnen durch die
Tätigkeit für den Verein entstanden sind.
( 6 ) Der Anspruch auf Aufwendungsersatz kann nur innerhalb
einer Frist von 4 Wochen nach seiner Entstehung geltend
gemacht werden. Erstattungen werden nur gewährt,
wenn die Aufwendungen mit Belegen und Aufstellungen,
die prüffähig sein müssen, nachgewiesen werden.
( 7 ) Vom Gesamtvorstand können per Beschluss im Rahmen
der steuerrechtlichen Möglichkeiten Grenzen über die
Höhe des Aufwendungsersatzes nach § 670 BGB
festgesetzt werden.
( 8 ) Weitere Einzelheiten regelt die Kassenordnung des
Vereins, die vom Gesamtvorstand erlassen und geändert
wird.
§13
Ordentliche Mitgliederversammlung
( 1 ) Die Mitgliederversammlung ist das höchste
gesetzgebende Organ des Vereins.
( 2 ) Eine ordentliche Mitgliederversammlung findet in der
Regel jährlich im 1. Halbjahr statt.
( 3 ) Der Termin der Mitgliederversammlung wird durch den
Vorstand mindestens 2 Wochen vorher unter Angabe der
Tagesordnung, dem Tagungsort und dem
Tagungsbeginn per Aushang an der Informationstafel des
Vereinsheimes bekannt gegeben.
( 4 ) Jedes Mitglied kann bis spätestens eine Woche vor der
Mitgliederversammlung schriftlich beim Gesamtvorstand
eine Ergänzung der Tagesordnung beantragen.
( 5 ) Der Versammlungsleiter hat Ergänzungen der
Tagesordnung, die von den Mitgliedern beantragt
wurden, bekannt zu geben. Die Versammlung beschließt
die Aufnahme von Ergänzungen der Tagesordnung.
( 6 ) Die Mitgliederversammlung wird von einem der beiden
Vorsitzenden oder von einem auf Vorschlag des
Vorstandes von der Mitgliederversammlung bestimmten
Mitgliedes geleitet.
( 7 ) Jede ordnungsgemäß einberufene
Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl
der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.
( 8 ) Alle Abstimmungen und Wahlen erfolgen offen per
Handzeichen. Wenn der Antrag auf geheime Abstimmung
gestellt wird, entscheidet darüber die
Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit.
( 9 ) Alle Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit
einfacher Stimmenmehrheit der Erschienenen
verabschiedet, sofern die Satzung an anderer Stelle
keine anderen Regelungen vorsieht.
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§ 14
Außerordentliche Mitgliederversammlung
( 1 ) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist
einzuberufen, wenn dies im Interesse des Vereins
erforderlich ist. Diese kann vom Vorstand oder im
Rahmen eines Minderheitenverlangens von mindestens
20 % der Vereinsmitglieder beantragt werden. Der
Vorstand muss innerhalb von 4 Wochen eine
Entscheidung treffen und einen Termin bekannt geben.
( 2 ) Die Ladungsfrist beträgt 2 Wochen.
( 3 ) Die Bekanntmachung und Einberufung einer
außerordentlichen Mitgliederversammlung sowie der
Tagesordnung erfolgt durch Aushang an der
Informationstafel des Vereinsheimes.
( 4 ) Im übrigen gelten die Regelungen für die ordentliche
Mitgliederversammlung analog.
§ 15
Zuständigkeiten der ordentlichen Mitgliederversammlung
( 1 ) Die Mitgliederversammlung ist ausschließlich zuständig in
folgenden Vereinsangelegenheiten:
a. Entgegennahme der Berichte des Vorstandes
b. Entlastung des Vorstandes auf der Grundlage des
Berichtes der Rechnungsprüfer
c. Wahl und Abberufung der Mitglieder des
Gesamtvorstandes
d. Wahl und Abberufung der Rechnungsprüfer
e. Änderung der Satzung und Beschlussfassung über
die Auflösung des Vereins
f. Anerkennung und Aberkennung von
Ehrenmitgliedschaften
g. Beschlussfassung über eingereichte Anträge
§ 16
Vorstand, Gesamtvorstand
( 1 ) Der Vorstand gemäß § 26 BGB besteht aus 1. und dem
2. Vorsitzenden. Beide sind einzelvertretungsberechtigt.
( 2 ) Der Vorstand leitet und führt den Verein nach Maßgabe
dieser Satzung und der Ordnungen, wie es der
Vereinszweck erfordert.
( 3 ) Im Innenverhältnis ist der 2. Vorsitzende zur
Vertretung nur in den Fällen berechtigt, in denen der 1.
Vorsitzende verhindert ist.
( 4 ) Der Gesamtvorstand besteht aus mindestens 5
gewählten Mitgliedern:
a. Vorstand
b. Schatzmeister
c. Technischer Leiter
d. Schriftführer
e. Jugendwart
( 5 ) Die Amtszeit des Gesamtvorstandes beträgt vier Jahre.
( 6 ) Die Wahl des Gesamtvorstandes erfolgt in der
Mitgliederversammlung. Es sind getrennte Wahlvorgänge
für jede Funktion durchzuführen.
( 7 ) Scheidet ein einzelnes Mitglied des Gesamtvorstandes
während der laufenden Amtsperiode gleich aus welchem
Grund aus, so kann der Vorstand entscheiden, ob er die
Funktion kommissarisch neu besetzt oder das Amt von
einem Mitglied des Gesamtvorstandes bis zum Ende der
Amtszeit weiter geführt wird. Bei Ausscheiden von mehr
als einem Gesamtvorstandsmitgliedes ist eine
Mitgliederversammlung einzuberufen um die fehlenden
Ämter durch Wahl bis zum Ende der Amtsperiode neu zu
besetzten.
( 8 ) Die Personalunion zwischen den einzelnen Ämtern ist
zulässig.
( 9 ) Der Gesamtvorstand ist beschlussfähig, wenn
mindestens drei seiner Mitglieder anwesend sind und
darunter einer der Vorsitzenden ist. Beschlüsse werden
mit einfacher Mehrheit der erschienenen Mitglieder
gefasst. Stimmengleichheit bedeutet Ablehnung. Der
anwesende Vorsitzende ist gleichzeitig der
Versammlungsleiter.
§ 17
Stimmrecht und Wählbarkeit
( 1 ) Stimmrecht in der Mitgliederversammlung steht allen
ordentlichen und Ehrenmitgliedern ab dem vollendeten
18. Lebensjahr zu.
( 2 ) Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden.
Die gesetzlichen Vertreter der Minderjährigen sind von
der Ausübung des Stimmrechts ausgeschlossen.
( 3 ) Wählbar in alle Gremien und Organe des Vereins und
seine Abteilungen sind alle geschäftsfähigen Mitglieder
mit Vollendung des 18. Lebensjahres.
§ 18
Beschlussfassung und Wahlen
( 1 ) Die Organe des Vereins sind ohne Rücksicht auf die
Anzahl der Anwesenden Mitglieder beschlussfähig,
sofern die Satzung an anderer Stelle keine anderen
Regelungen vorsieht.
( 2 ) Die Organe des Vereins fassen ihre Beschlüsse mit der
einfachen Mehrheit der abgegebenen Stimmen, soweit
diese Satzung keine anderen Regelungen vorsieht.
Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen werden nicht
berücksichtigt. Stimmengleichheit bedeutet Ablehnung.
Gleiches gilt für die Wahlvorgänge.
§ 19
Protokolle
( 1 ) Die Beschlüsse der Organe sind schriftlich zu
protokollieren und vom jeweiligen Protokollführer und
vom Versammlungsleiter zu unterzeichnen.
( 2 ) Die Mitglieder haben das Recht auf Einsicht in das
Protokoll der Mitgliederversammlung und können binnen
einer Frist von vier Wochen schriftlich Einwendungen
gegen den Inhalt des Protokolls gegenüber dem Vorstand
geltend machen. Der Vorstand entscheidet über die Rüge
und teilt das Ergebnis dem Mitglied mit.
§ 20
Satzungs- und Zweckänderung
( 1 ) Zu einem Beschluss der eine Änderung der Satzung
beinhaltet ist eine Mehrheit von mindestens drei Vierteln
der erschienen Mitglieder erforderlich.
( 2 ) Für einen Beschluss der eine Zweckänderung beinhaltet
ist eine Mehrheit von mindestens drei Vierteln aller
wahlberechtigten Vereinsmitglieder erforderlich.
§ 21
Vereinsordnungen
( 1 ) Der Verein gibt sich zur Regelung der internen Abläufe
des Vereinslebens Vereinsordnungen.
( 2 ) Alle Vereinsordnungen sind nicht Bestandteil dieser
Satzung und werden daher nicht in das Vereinsregister
eingetragen. Die Vereinsordnungen dürfen der Satzung
nicht widersprechen.
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( 3 ) Für Erlass, Änderung und Aufhebung einer
Vereinsordnung ist grundsätzlich der Gesamtvorstand
zuständig, sofern nicht an anderer Stelle in dieser
Satzung eine abweichende Regelung getroffen wird.
( 4 ) Vereinsordnungen können bei Bedarf für folgende
Bereiche und Aufgabengebiete erlassen werden:
a. Kassenordnung
b. Beitragsordnung
c. Wahlordnung
d. Ehrenordnung
e. Nutzungsordnungen
( 5 ) Zu ihrer Wirksamkeit müssen die Vereinsordnungen den
Adressaten der jeweiligen Vereinsordnung, insbesondere
den Mitgliedern des Vereins bekannt gegeben werden.
Gleiches gilt für Änderungen und Aufhebungen.
§ 22
Datenschutzrichtlinie
( 1 ) Mit dem Beitritt eines Mitglieds und dem notwendigen
Einverständnis für die Begründung einer Mitgliedschaft
durch den Gesamtvorstand, nimmt der Verein
erforderliche personenbezogene Daten auf. Diese
Informationen werden in dem bestehenden
vereinseigenen EDV-System(en) gespeichert. Die
überlassenen personenbezogenen Daten dürfen
ausschließlich für Vereinszwecke verwendet werden,
insbesondere zur Mitgliederverwaltung und Durchführung
des Sport- und Spielbetriebs. Jedem Vereinsmitglied wird
dabei eine Mitgliedsnummer zugeordnet. Die
personenbezogenen Daten werden dabei durch
geeignete technische und organisatorische Maßnahmen
vor der Kenntnisnahme und unerlaubter Nutzung durch
Dritte geschützt. Sonstige Informationen zu den
Mitgliedern und Informationen über Nichtmitglieder
werden von dem Verein grundsätzlich nur erhoben,
verarbeitet oder genutzt, wenn sie zur Förderung des
Vereinszweckes nützlich sind (z. B. Speicherung von
Telefon- und Faxnummern einzelner Mitglieder) und
keine Anhaltspunkte bestehen, dass die betroffene
Person ein schutzwürdiges Interesse hat, dass der
Verarbeitung oder Nutzung entgegensteht.
( 2 ) Als Mitglied im Landessportbund Sachsen, dem
Kreissportbund Nordsachsen und verschiedenen
Fachverbänden ist der Verein zudem verpflichtet, die
Namen seiner Mitglieder u. a. zur Bestandserhebung
aber insbesondere zur Erlangung von Start- und
Spielberechtigungen sowie ggf. Zuschussgewährung
dem angeschlossenen Sportverband zu melden.
( 3 ) Ob personenbezogene Informationen an Mitglieder
weitergegeben werden dürfen, hängt unter anderem
davon ab, wie weit der Kreis der Informationsempfänger
ist, und welche Informationen weitergegeben werden. Der
Vorstand macht im Mitgliederinteresse auch besondere
Ereignisse des Vereinslebens bekannt. Dabei können
bestimmte personenbezogene Mitgliederdaten z. B. in
der Vereinszeitschrift, Homepage oder durch Aushänge
im Vereinsheim veröffentlicht werden. Das einzelne
Mitglied kann jederzeit gegenüber dem Vorstand
Einwände gegen eine solche Veröffentlichung seiner
Daten vorbringen und weiteren Veröffentlichungen
insgesamt oder nur für bestimmte
Veröffentlichungsvorgänge widersprechen. Zur
Wahrnehmung der satzungsmäßigen Rechte kann
zudem bei Verlangen der Vorstand gegen die schriftliche
Versicherung, dass die Adressen nicht zu anderen
Zwecken verwendet werden, anderen Mitgliedern bei
Darlegung eines berechtigten Interesses Einsicht in das
Mitgliederverzeichnis gewähren.
( 4 ) Beim Vereinsaustritt werden Name, Adressdaten,
Geburtsjahr und weitere bekannte persönliche Daten des
Mitglieds aus der Mitgliederverwaltung mit Beendigung
der Mitgliedschaft gelöscht. Personenbezogene Daten
des austretenden Mitglieds, die die Kassenverwaltung
betreffen, sind nach den steuerrechtlichen Bestimmungen
bis zu zehn Jahre ab der schriftlichen Bestätigung des
Austritts durch den Vorstand aufzubewahren.
§ 23
Haftungsbeschränkungen
( 1 ) Der Verein, seine Organmitglieder und die im Interesse
und für den Zweck des Vereins im Auftrag handelnden
Personen haften gegenüber den Mitgliedern im
Innenverhältnis nicht für fahrlässig verursachte Schäden
oder Verluste, die Mitglieder im Rahmen des
Vereinsbetriebs, bei Benutzung von Anlagen oder
Einrichtungen und Geräten des Vereins oder bei
Veranstaltungen erleiden, soweit solche Schäden oder
Verluste nicht durch die Versicherungen des Vereins
gedeckt sind. Soweit hiernach Versicherungsschutz
besteht, ist § 31 a Abs. 1 S.2 BGB nicht anzuwenden.
( 2 ) Werden die Personen nach Abs. 1 von Dritten im
Außenverhältnis zur Haftung herangezogen, ohne das
Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit vorliegt, so haben
diese gegen den Verein einen Anspruch auf Ersatz ihrer
Aufwendungen zur Abwehr der Ansprüche sowie auf
Freistellung von den Ansprüchen Dritter.
§ 24
Auflösung des Vereins und Vermögensanfall
( 1 ) Die Auflösung des Vereins kann nur in einer eigens zu
diesem Zweck unter Einhaltung einer Frist von vier
Wochen einberufenen Mitgliederversammlung
beschlossen werden.
( 2 ) In dieser Versammlung müssen mindestens drei Viertel
aller wahlberechtigten Mitglieder anwesend sein. Wird
diese Mehrheit nicht erreicht, ist innerhalb von 14 Tagen
eine weitere Mitgliederversammlung einzuberufen, die
dann ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden
Mitglieder beschlussfähig ist. Darauf ist in der Einladung
ausdrücklich hinzuweisen.
( 3 ) Zur Aufhebung des Vereins ist eine Mehrheit von drei
Viertel der erschienen Mitglieder erforderlich.
( 4 ) Falls die Mitgliederversammlung nichts anderes
beschließt, sind im Falle der Auflösung des Vereins die
Mitglieder des Vorstandes nach § 26 BGB als
Liquidatoren bestellt.
( 5 ) Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall
steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen an die
Gemeinde Liebschützberg, die es unmittelbar und
ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige Zwecke zu
verwenden hat.
§ 25
Gültigkeit der Satzung
( 1 ) Diese Satzung wurde durch die Mitgliederversammlung
am 09.05.2014 beschlossen und tritt mit Eintragung in
das Vereinsregister in Kraft.
( 2 ) Alle bisherigen Satzungen des Vereins treten mit der
Eintragung dieser Satzung außer Kraft.



 
   
 
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